Alfred Adler
Bildung
Soziales
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Alfred Adler (1870 - 1937) war Arzt, Tiefenpsychologe, Gründer der Individulapsychologie und sozial engagierter Mensch. Als junger in Wien wurde er mit den täglichen Problemen und deren Auswirkung auf die Gesundheit sozial benachteiligter Gruppen konfrontiert, worauf er in seinem ersten Werk "Gesundheitsbuch für das Schneidergewerbe" nach Auswegen suchte. 1907 veröffentlichte Adler die "Studie über Minderwertigkeit von Organen", mit der er eine eigenständige und von Freud abweichende Lehre entwickelte. 1911 kam es zum Bruch mit Freud und zur Gründung des "Vereins für Individualpsychologie". Mit dem Werk "Über den nervösen Charakter" beschrieb er die Grundzüge seiner Individualpsychologie. An die Stelle der bei Freud im Mittelpunkt stehenden Sexualität setzte Adler das Streben des Gesamtindividuums nach Macht und Ansehen in seinem sozialen Umfeld. Den Versuch, eine persönlich erlebte Minderwertigkeit (durch soziale Konflikte oder organische Beeinträchtigung ausgelöst) zu kompensieren, sah Adler als Ursache von Neurosen an. 1914 gründete Adler die "Internationale Zeitschrift für Individualpsychologie". Während des Ersten Weltkriegs war Adler Militärarzt. In den 1920er Jahren richtete ER entsprechend der JugendwohlfahrtspolitIk des Roten Wiens 30 Erziehungsberatungsstellen ein und wurde Direktor der ersten Klinik für Kinderpsychologie. 1934 übersiedelte Adler in die USA.
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Themen/Gruppen: Bildung, Soziales
Adresse: Wien 10, Alfred-Adler-Straße